Power Rangers

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Noch nie zuvor habe ich mich auf ein Remake so dermaßen gefreut und mich gleichzeitig so davor gefürchtet wie vor der neuesten Version der Power Rangers, den absoluten Helden meiner Kindheit! Dass die internationalen Kritiken noch dazu absolut zwiegespalten waren, hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass ich mir leichtfertig eine Kinokarte gekauft habe. Doch eines kann ich im Nachhinein mit absoluter Gewissheit sagen: ich hätte es sehr bereut, es nicht getan zu haben, denn die 2017er-Version des Kultklassikers ist absolut sehenswert!


Dabei ist die Handlung, wie natürlich schon im Original, absolut überschaubar. Die bis dato mehr oder weniger unscheinbaren Teenager Jason, Kimberly, Zack, Billy und Trini führen ein durchschnittliches Leben im kleinen Städtchen Angel Grove. Zumindest bis sie sich alle durch Zufall an derselben Stelle einfinden, dem örtlichen Steinbruch, von wo aus sich ihr ganzes Leben radikal ändern wird.
Als Billy dort nämlich privat und illegal Sprengungen vornimmt, legt er unfreiwillig ein riesiges Raumschiff und fünf leuchtende Steine frei, einen für jeden von ihnen. Allerdings bleibt diese Sprengung natürlich nicht unbemerkt und schon bald finden sie sich in einer wilden Verfolgungsjagd mit der Security wieder, an deren Ende ihr gemeinsames Fluchtfahrzeug in einen schweren Unfall verwickelt wird und sie allem Anschein nach sterben.
Oder zumindest sieht es so aus, denn bereits in der nächsten Szene wachen alle fünf in ihren Betten auf und sind putzmunter und unverletzt. Doch das ist nicht das Seltsamste, denn schon kurz darauf bemerken sie, dass sie nicht nur über enorme Kraft verfügen, sondern auch allerlei Kunststücke draufhaben, die eigentlich unmöglich sein sollten, wie zB mühelos über eine Schlucht springen oder in selbige hinabstürzen ohne sich dabei beim Aufprall auf dem darunter liegenden Wasser zu verletzen.

Also beschließen sie, sich das Raumschiff vom Vortag einmal genauer anzusehen. Dort treffen sie, für echte Fans nicht wirklich überraschend, auf den ehemaligen roten Ranger Zordon, der nach seinem Tod vor 65 Millionen Jahren nur noch digital an Bord des Schiffes existiert und seinen kleinen robotischen Gehilfen Alpha 5.
Zordon erzählt den Teenagern, was es mit den Power-Münzen auf sich hat, dass ihre Gruppe von nun an die auserwählten „Power Rangers“ wären und dass sich ein uraltes Übel erheben wird, auf der Suche nach dem Zeo-Kristall, mit dem sich das Universum beherrschen lässt: Rita Repulsa. Unglücklicherweise befindet sich der Kristall irgendwo mitten in Angel Grove und den Power Rangers wird nicht mehr allzu viel Zeit bleiben um ihre Kräfte zu trainieren, denn Rita hat bereits fast ihre alte Kraft wiedererlangt und wird Angel Grove dem Erdboden gleichmachen.

Was jetzt folgt, sollte jedem Fan der Power Rangers und Teenager-Action-Filmen eigentlich klar sein: Trainingssequenzen, die letztendlich dazu führen, dass die Fünf es schaffen, sich zu verwandeln und Rita endlich entgegentreten. Und das geschieht in einem absolut fulminanten Finale, so viel sei an dieser Stelle verraten.

Fazit: wie ich oben schon erwähnt habe, hätte ich mich wirklich zutiefst geärgert, wenn ich den Film im Kino verpasst hätte. Was in manchen Reviews nämlich wie ein typisches Teenager-Action-Drama wirkt, ist in Wahrheit ein modernes Action-Spektakel der Extraklasse, das mit Gefühl, Humor und, für die Power Rangers eigentlich untypisch, guten bis sehr guten schauspielerischen Leistungen daherkommt. Da wundert es auch niemanden mehr, dass für die Rolle von Zordon Bryan Cranston und für Rita Repulsa Elisabeth Banks gewonnen werden konnten. Und auch wenn viele Kritiker der Meinung sind, dass Banks ihre Rolle als Rita viel zu übertrieben witzig und gleichzeitig gruselig spielt, sei gesagt: die haben anscheinen nie wirklich das Original gesehen. Gut, wirklich gruselig war Rita damals nicht, aber dafür immer umso witziger. Und auch ihr neues Outfit passt perfekt zu dieser Neuauflage, denn mal ehrlich: Ritas Original-Kostum aus den 90ern hätte man nie und nimmer glaubwürdig in die heutige Zeit übertragen können!
Also alles in Allem kann ich den Film absolut jedem empfehlen, vom absoluten Power Rangers-Neuling bis hin zum Hardcore-Fan, wie ich einer bin. Und spätestens, wenn im letzten Drittel ganz plötzlich in einer Szene ein Teil des Titelsongs vom ersten Film aus den 90ern ertönt, hat man als Fan sowieso ein Dauergrinsen im Gesicht und ist geneigt, lautstark mitzusingen! Also: „Go-Go, Power Rangers!“


Credits: thenerdstash.com

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Markus

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